Durchflusszytometrie / FACS

Zentrale Einheit für Durchflusszytometrie

Die Durchflusszytometrie ist eine unverzichtbare Analysemethode in den Biowissenschaften und der medizinischen Grundlagenforschung. Es gibt zahlreiche Anwendungen aus den Bereichen Immunologie, Zellbiologie und Mikrobiologie.

Bei der Analyse in einem Durchflusszytometer werden tausende Zellen pro Sekunde durch einen Laserstrahl geführt. Gleichzeitig werden die Lichtsignale, welche von jeder Zelle bei Durchschreiten des Laserstrahls ausgehen, detektiert. Die aufgezeichneten Daten werden dann statistisch ausgewertet und zelluläre Eigenschaften wie Größe, Komplexität, Fluoreszenz und Vitalität analysiert.

Die Zentrale Einheit für Durchflusszytometrie bietet allen Gruppen des Instituts einen umfassenden Service durchflusszytometrischer Arbeiten. Für Zellsortierungen und Messungen steht ein FACSAria Zellsortierer mit 3 Lasern (375 nm, 488 nm, 633 nm) und 9 Fluoreszenzdetektoren zur Verfügung. Bis zu vier Subpopulationen können gleichzeitig aufgereinigt werden. Die Ausstattung umfasst eine Wasserkühlung für die Probensammelgefäße sowie eine Einzelzellablage für die Sortierung einzelner Zellen in Mikrotiterplatten.

Das Methodenspektrum umfasst Vielfarbanalyse, Zellzyklus-Analyse sowie Zellklonierungen und die Messung von Apoptose und Fluoreszenzresonanzenergietransfer (FRET). Steriles Sortieren erlaubt die weitere Kultivierung der sortierten Zellen.