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Das MPI in Münster - Perspektiven für die Medizin von morgen![]() Wie kann aus einer befruchteten Eizelle ein ganzer Mensch entstehen? Woher „wissen“ die Zellen eines Embryos, wann und an welcher Stelle sie Adern, Nerven oder Muskeln bilden sollen? Und: Mit welchen Tricks gelingt es Immunzellen, aus dem Blut in infiziertes Gewebe einzuwandern – obwohl Adern doch dicht sind? Diesen Rätseln ist das Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin auf der Spur. Mit Hilfe von Gentechnik und Molekularbiologie, Elektronen- und Lasermikroskopie untersuchen die Forscher, wie Zellen Informationen austauschen, welche Moleküle ihr Verhalten steuern und welche Fehler im Dialog der Zellen dazu führen, dass Krankheiten wie Krebs oder Multiple Sklerose entstehen. Schwerpunkt der Arbeiten ist die Grundlagenforschung. Die Wissenschaftler des Instituts kooperieren jedoch eng mit Medizinern der nahe gelegenen Westfälischen Wilhelms-Universität Münster – damit neue Erkenntnisse aus den Labors der Max-Planck-Forscher so schnell wie möglich kranken Menschen zugute kommen.
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