Filme

Hier finden Sie Filme, die in unserem Institut und/oder mithilfe unserer Wissenschaftler enstanden sind.

Hautzellen, Leberzellen, Nervenzellen – der menschliche Körper besteht aus vielen Zelltypen. Hans Schöler und sein Team am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster haben es geschafft, aus diesen Spezialisten wieder teilungsfähige Generalisten zu machen. Diese können unterschiedliche Zelltypen hervorbringen und sich zu Organ-ähnlichen Strukturen entwickeln, zum Beispiel zu sogenannten Gehirnoiden. Die Wissenschaftler untersuchen daran grundlegende Abläufe des menschlichen Gehirns und die Entstehung von Krankheiten wie Parkinson. Die Gehirn-ähnlichen Haufen aus menschlichen Zellen können zudem manche Tierversuche überflüssig machen.

Ein Quäntchen Gehirn - eine Alternative zu Tierversuchen

Hautzellen, Leberzellen, Nervenzellen – der menschliche Körper besteht aus vielen Zelltypen. Hans Schöler und sein Team am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster haben es geschafft, aus diesen Spezialisten wieder teilungsfähige Generalisten zu machen. Diese können unterschiedliche Zelltypen hervorbringen und sich zu Organ-ähnlichen Strukturen entwickeln, zum Beispiel zu sogenannten Gehirnoiden. Die Wissenschaftler untersuchen daran grundlegende Abläufe des menschlichen Gehirns und die Entstehung von Krankheiten wie Parkinson. Die Gehirn-ähnlichen Haufen aus menschlichen Zellen können zudem manche Tierversuche überflüssig machen.

Verjüngungskur für Zellen

Lange Zeit gingen Biologen davon aus, dass keine spezialisierte Zelle etwas anderes werden könne, als sie ist. Doch inzwischen ist es Hans Schöler am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster gelungen, mit einem einzigen Gen die Lebensuhr in Nervenstammzellen zurückzudrehen: Aus diesen Zellen züchtete er pluripotente Zellen, die sich wie embryonale Stammzellen verhalten - jene Alleskönner, auf denen die Hoffnungen der regenerativen Medizin ruhen. Diese iPS-Technologie soll in absehbarer Zeit eine patientengenaue genetische Analyse verschiedener Krankheiten ermöglichen. Die Forscher werden damit für jeden Patiententyp die wirksamsten Medikamente mit den geringsten Nebenwirkungen identifizieren können. Das Gen Oct4 spielt in dieser Technologie eine essentielle Rolle. Hans Schöler erklärt in diesem Video, wie er Oct4 vor mehr als 20 Jahren entdeckte und warum er sich immer noch gerne mit dem Gen beschäftigt.

Immunzellen zeigen Lymphgefäßen den Weg

Die Blut- und Lymphgefäße sind die Verkehrsnetze unseres Körpers. Alles, was unsere Zellen benötigen, gelangt durch arterielle Gefäße an seinen Bestimmungsort. Venen und Lymphbahnen helfen beim Abtransport, sind jedoch streng getrennte Gefäßsysteme. Forscher vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster haben nun entdeckt, dass eine spezialisierte Gruppe von Blutzellen im Embryo Lymphgefäße sprießen lassen kann. Diese Blutzellen bilden Botenstoffe, die das Auswachsen von Gefäßen veranlassen. (Developmental Cell, 16 März 2010)

Adulte, embryonale und reprogrammierte Stammzellen und ethische und rechtliche Aspekte
Was ist der Unterschied zwischen adulten und embryonalen Stammzellen? Wo liegen ihre Fähigkeiten und wie werden sie angewendet? Was sind reprogrammierte Stammzellen, wie werden sie gewonnen und was sind die Ziele dieses Forschungsbereiches? In der online Video-Reihe "Typ(isch) Stammzelle!" des Kompetenznetzwerks Stammzellforschung NRW beantworten Experten der Stammzellforschung diese Fragen. Experte im dritten Teil der Video-Reihe ist Hans Schöler.
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