Wissenschaft zum Staunen und Anfassen

Girls’ Day am Max-Planck-Institut in Münster

28. März 2019

Am 28. März 2019 besuchten sechs Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren das Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster. Verschiedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vermittelten ihnen einen Eindruck von der vielseitigen Arbeit an einem international ausgerichteten, naturwissenschaftlichen Forschungsinstitut.

Die Mädchen pipettieren für die DNA-Aufbereitung
Plattwürmer werden unter dem Mikroskop beobachtet

Nach einer Sicherheitsbelehrung nahmen die Mädchen zunächst gemeinsam an einem geführten Rundgang durch das Laborgebäude teil. Danach verbrachten sie den Tag in verschiedenen Abteilungen und Forschungsgruppen.

Dort lernten die Mädchen unter anderem das richtige Hantieren mit Mikropipetten und das Bedienen eines Lichtmikroskops. Die älteren Mädchen übten sich auch in verschiedenen molekularbiologischen Techniken, wie z. B. der DNA-Extraktion und der Polymerase-Kettenreaktion, um bestimmte Abschnitte der Erbsubstanz zu vervielfältigen und anschließend in einem Gel nachzuweisen.

Um die Funktion bestimmter Gene, zum Beispiel bei Erbkrankheiten oder um Regenerationsprozessen auf die Spur zu kommen, auch im lebenden Organismus untersuchen zu können, werden am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin nicht nur Zellkulturen, sondern auch Tiermodelle verwendet. Deshalb lernten die Mädchen unter anderem auch den Umgang mit Mäusen kennen, wurde ihnen die Zebrafischanlage gezeigt und experimentierten sie mit Plattwürmern.

Im Zellkultur-Labor
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