Putte für Hans Schöler

Kaufleute im Salzstraßen-Viertel ehren den Max-Planck-Direktor für sein Engagement für Münster

26. Juni 2018

Die Kaufleute im Salzstraßen-Viertel zeichneten am 26. Juni Hans Schöler, Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster, vor zahlreichen Gästen im Erbdrostenhof mit der „Putte“ aus.

Die Putte, eine kulturelle Auszeichnung, mag für einen Naturwissenschaftler zunächst ungewöhnlich erscheinen. Doch Matthias Lückertz, Vorsitzender der Kaufleute des Salzstraßen-Viertels, begründete die Verleihung der Putte an Hans Schöler damit, dass er maßgeblich dazu beigetragen habe, dass sich Münster als Wissenschaftsstandort weiter profiliert hat.

Professor Dr. Dr. Thomas Sternberg rühmte in seiner Laudatio nicht nur Hans Schölers wissenschaftliche Verdienste, sondern auch seinen schon früh entwickelten Willen zur vollen Integration in Münster. Damit einhergehend zeige er Engagement für die Stadt Münster und schalte sich in vielen Debatten ein. So sei er nicht nur eine Institution in Münster geworden, sondern auch Vielen ein guter Freund.

Professor Dr. Schöler bedankte sich vor zahlreichem Publikum herzlich für die Anerkennung: „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung! Denn sie zeigt, welche Wertschätzung das Max-Planck-Institut in dieser wunderbaren Stadt hat.“

Bei bestem Wetter und vor mehr als 400 Gästen fand die Verleihung der Putte statt.

In seiner Dankesrede gab er allerdings auch Lob zurück: an die Stadt und an einzelne Personen: „So wie Stammzellen eine sogenannte Nische benötigen, um ihre Wirkung zu entfalten, so benötigen Naturwissenschaftler eine geeignete Umgebung, in der sie produktiv sein können. Das gilt für meine Kolleginnen und Kollegen am Max-Planck-Institut genauso wie für meine Kolleginnen und Kollegen an der Universität.“

Insbesondere bedankte sich Professor Schöler bei Professor Thomas Sternberg, beim ehemaligen Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann, beim amtierenden Oberbürgermeister Markus Lewe, beim ehemaligen Stadtdirektor Hartwig Schultheiß und dem ehemaligen Schulleiter des Paulinums Dr. Gerd Grave beispielhaft für die Willkommenskultur, das Vertrauen und das Engagement, das ihm entgegengebracht wurde. „Das verleiht Flügel“, sagte Schöler, „und hat dafür gesorgt, dass ich mich bereits nach kurzer Zeit in Münster gefragt hatte: Was kann ich für diese wunderbare Stadt tun?“

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