Ein Quäntchen Gehirn

Gehirn-Organoide als Alternativen zu Tierversuchen: Video und Artikel in MaxPlanckForschung

7. November 2018

In Januar 2017 verabschiedete die Max-Planck-Gesellschaft eine Grundsatzerklärung zu Tierversuchen. Sie betont darin die Unverzichtbarkeit von Tierversuchen, bekennt sich aber auch zur besonderen Verantwortung des einzelnen Wissenschaftlers für die Versuchstiere und die mit Untersuchungen an Lebewesen verbundenen ethischen Probleme. Die Max-Planck-Gesellschaft hat in ihrem Grundsatzpapier eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, mit denen der bestmögliche Kompromiss zwischen der Belastung von Versuchstieren und dem Erkenntniswert von Experimenten erreicht werden soll. Dazu gehört auch die weitere Verbesserung und Minimierung von Tierversuchen.

Gehirn-Organoide, das sind organähnliche Strukturen die aus Stammzellen hergestellt werden, können Wissenschaftler dafür nutzen, grundlegende Abläufe des menschlichen Gehirns und die Entstehung von Krankheiten wie Parkinson zu untersuchen. Die Gehirn-ähnlichen Strukturen aus menschlichen Zellen können zudem manche Tierversuche überflüssig machen.

Dieser erfolgversprechenden Forschung aus dem Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin widmet die Max-Plank-Gesellschaft nun einen Artikel in ihrem Wissenschaftsmagazin MaxPlanckForschung und ein kurzes Video.

Ein Quäntchen Gehirn
Artikel in MaxPlanckForschung 3|2018 (PDF, S. 54-61) mehr
Dieses Video ist unter Mitwirkung von Kolleginnen und Kollegen des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin entstanden und zeigt, wie dreidimensionale aus menschlichen Nervenzellen, sogenannte Gehirnoide, manche Tierversuche überflüssig machen können.

Ein Quäntchen Gehirn – eine Alternative zu Tierversuchen

Dieses Video ist unter Mitwirkung von Kolleginnen und Kollegen des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin entstanden und zeigt, wie dreidimensionale aus menschlichen Nervenzellen, sogenannte Gehirnoide, manche Tierversuche überflüssig machen können.
https://www.youtube.com/watch?v=QTuPv46GUq4
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