Das Max-Planck-Institut radelt um die Wette

Bei der Aktion STADTRADELN des Klima-Bündnis sammeln Fahrradbegeisterte am münsterschen Institut möglichst viele Alltagskilometer für den Klimaschutz und die Radförderung

28. Juli 2020

Ein Blick auf die vollen Fahrradständer am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in der Röntgenstraße verrät, dass bereits viele Fahrradbegeisterte mit dem Rad zur Arbeit fahren. Nicht nur aus der Stadt selbst, sondern auch aus dem Umland pendeln Beschäftigte mit dem Rad zum Institut. So radeln einige Kolleginnen und Kollegen regelmäßig sogar aus Albachten, Telgte, Senden oder Ostbevern nach Münster.

Bei der Aktion geht es darum, möglichst viele Alltagskilometer per Fahrrad zurückzulegen.

Um noch mehr Kolleginnen und Kollegen aufs Fahrrad zu locken, beteiligt sich ein Team des Max-Planck-Instituts an der Aktion STADTRADELN. Im Zeitraum vom 05. bis zum 25. August werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurücklegen, um so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und vielleicht auch etwas zu gewinnen. Oder auch einfach nur darum, Spaß am Fahrradfahren zu entdecken.

Die langjährige Kampagne steht in diesem Jahr im Zeichen der Coronakrise. Das Fahrrad ist das derzeit sinnvollste Verkehrsmittel und ermöglicht den Menschen, die Alltagswege mit einem vergleichsweise geringen Infektionsrisiko zurückzulegen. Zudem fördert das Fahrrad die Gesundheit. Auch das Erleben von Gemeinschaft ist dieses Jahr ein wichtiges Thema für die Kampagne. In Zeiten der Kontaktsperre ist das gemeinsame Sammeln von Fahrradkilometern in digitalen Teams eine gute Möglichkeit, den aktuellen Einschränkungen ein bisschen davon und zusammen einem Ziel entgegen zu radeln.

Mit seinem internationalen Wettbewerb STADTRADELN lädt das Klima-Bündnis jedes Jahr alle Bürger*innen und Mitglieder der Kommunalparlamente ein, in die Pedale zu treten und ein Zeichen für verstärkte Radverkehrsförderung zu setzen. Die Kampagne soll Bürger*innen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen.

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